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Gedichte zum Winter

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Hörst du...

Hörst du Geliebter, ich hebe die Hände -
hörst du: es rauscht...
Welche Gebärde der Einsamen fände
sich nicht von vielen Dingen belauscht?
Hörst du, Geliebter, ich schließe die Lider
und auch das ist Geräusch bis zu dir.
Hörst du, Geliebter, ich hebe sie wieder......
... aber warum bist du nicht hier.
Der Abdruck meiner kleinsten Bewegung
bleibt in der seidenen Stille sichtbar;
unvernichtbar drückt die geringste Erregung
in den gespannten Vorhang der Ferne sich ein.
Auf meinen Atemzügen heben und senken
die Sterne sich.
Zu meinen Lippen kommen die Düfte zur Tränke,
und ich erkenne die Handgelenke
entfernter Engel.
Nur dich ich denke: Dich
seh ich nicht.
Autor: Gel...
am: 27.01.2012
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Winterzeit ?
Keine Flocke weit und breit,
wo bleibst du nur - Winterzeit ?
Nebel, Dunst und Wolkenmeer,
Regen kommt an Maß daher.

Nachtfrost, nein, nicht eine Spur,
nicht mal Raureif auf der Flur.
Winter - es ist Januar,
sag, wo steckst du dieses Jahr ?

Zeig doch endlich dein Gesicht,
schließlich stehst du in der Pflicht,
bringe Schnee und strengen Frost,
lass den Wind weh´n aus Nordost.

Deine Zeit wird langsam knapp,
also bitte - komm in Trab,
dieser Aufruf ist kein Scherz,
Frühlingsanfang ist im März.
Autor: Horst Rehmann
am: 24.01.2012
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Das Vogelhaus
Die Straßen sind wie leergefegt,
der Frost hat alles lahmgelegt,
nur im Vogelhaus herrscht Leben,
auch am Futterring daneben.

Durch die klaren Fensterscheiben,
sieht man gern dies wilde Treiben.
Wenn die Amseln und die Meisen,
hastig ihre Körnchen speisen.

Auch wenn ein kleiner Fink geschickt,
an einem Meisenknödel pickt,
oder wenn die frechen Spatzen,
Futter aus dem Häuschen kratzen.

Erst wenn die Dunkelheit anbricht,
und an den Straßen brennt das Licht,
dann ist das Vogelhäuschen leer,
vorbei der bunte Flugverkehr.
Autor: Horst Rehmann
am: 23.01.2012
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Winter
Die Luft singt eine Melodie,
von Sonnenschein und strengem Frost,
im Gleichklang voller Harmonie,
zieht sie durchs Land, von West nach Ost.

Der Wind heult nebenbei im Takt,
ein Pfeifkonzert im schrillsten Ton,
brüllt laut und kalt im vierten Akt,
die warme Jahreszeit davon.

Der Winter zeigt jetzt seine Macht,
mit Schnee bedeckt er Stadt und Land,
bekundet es nun Tag und Nacht,
dass er sie hat, die Oberhand.
Autor: Horst Rehmann
am: 21.01.2012
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Groglied im Winter
Im Winter ärgert wieder Glätte
und Schüttelfrost die Glieder,. Wette ? -
Was tun bei Schnee und Eise? Wisst:
Einheizen, wenn man weise ist!

Wo Stürme mit Gehöhne stören,
wird man sonst Frostgestöhne hören,
und der, an dem das Frieren nagt,
nach Pillen für die Nieren frag!

Erkältung, Fieber, Grippe lauten
Begriffe, die der Lippe grauten.
Nagt Grippe an der Lippe, gräbt
sein Grab, wer falsch bei Grippe lebt.

Wollt Ihr daher zur Stell' gesunden,
dann sucht Euch grggesellige Stunden;
denn das Gefühl der Grippe log,
ließt über Eure Lippe Grog!
.
.
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Autor: Aristos from Shake-End, Schuettel-Schuettel.de
am: 17.02.2011
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Chaos im Schnee
Oh je, oh je, schon wieder Schnee,
auf den Straßen nur noch Chaos,
ein Auto rutscht mit einem Dreh,
in eine Reihe Plastikkloos.

Überall fließt braune “Brühe“,
ein alter Mann kniet mitten drin,
nur mit allergrößter Mühe,
kriecht er zum nahen Gehsteig hin.

Dort stolpert über ihn ne´ Frau,
mit zwei prall gefüllten Taschen,
es treffen punkt und zielgenau,
ihren Kopf drei Limoflaschen.

Ein Kind rast auf die Beiden zu,
lang gestreckt auf einem Schlitten,
das Unheil ist perfekt im Nu,
Schnee und Kot, sie lassen bitten.

Schnell eilt ein Polizist herbei,
reicht galant der Frau die Hände,
betrachtet kurz die Schweinerei,
und - sein Rittberger spricht Bände.

Der Streudienst kommt hinzu geeilt,
reinigt den Gehsteig samt Chaussee,
schnell wird noch etwas Salz verteilt,
und wieder schneit´s, oh nee, oh nee.
Autor: Horst Rehmann
am: 23.12.2009
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im Winter
Im Winter ist es kalt und nass,
das manchmal ziemlich krass,
Doch trotzdem freut man sich
die Weihnachtsganz schon auf den Tisch.
Autor: Anonym
am: 05.12.2009
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Suche nach dem Weinachtsmann
Suche nach dem Nikolaus
Aus dem Fenster schau ich raus,
suche nach dem Nikolaus.
Ist das seine Zipfelmütze?
Nein, das ist die Kirchturmspitze!
Sieht das wie sein Rucksack aus?
Nein, es ist der Baum vorm Haus!
Dort sein Bart so lang und weiß...
Ist ein Zapfen ganz aus Eis!
Sieh doch nur die Stiefel an!
Sie gehörn dem Nachbarsmann.
Doch da winkt mir einer zu!
Nikolaus, ja das bist du!
Autor: Anonym
am: 02.12.2009
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Winterzeit
Draußen liegt der weiße Schnee,
während drinnen ich trink meinen heißen Tee.
Nun esse ich meine Stolle,
auf dem Teich treibt eine Scholle.

Ich kann Knacken viele Nüsse,
unterm Mistelzweig giebt es viele Küsse.
Draußen gibt es auch schon Frost,
Bratäpfel sind doch ne kost!!!!

Ich wünsche euch allen eine FroheWinterzeit!!=)
Autor: Fale
am: 01.12.2009
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Eis
Kalte Flocken
fallen des Nachts auf die weiße Erde.
Sie fallen und fallen,
wartend, dass es Tage werde.

Jede Nacht
kommen sie vom Himmel her,
hüllen in Leere ein die Welt,
verdecken sie so sehr.

Doch das Eis,
es war schon immer da.
Und bleiben wird es ewig,
denn das Leben ist so fern und doch so nah.
Autor: Barbara
am: 30.07.2009
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