Hochzeit Gedichte lustig
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Neulich
Neulich traf ich nah der Szene,
am Nachmittag so gegen Drei,
eine Frau, ´ne dunkle Schöne,
die strahlte wie ein Tag im Mai.
Wir setzten uns in ein Cafe,
tranken Tee und aßen Torte,
sie lächelte wie eine Fee,
sagte wunderschöne Worte.
Ihre Augen sprachen Bände,
glitzerten so hell wie Sterne,
plötzlich nahm sie meine Hände,
flüsterte, - ich möchte gerne.
Bei mir zuhause ist es warm,
dort haben wir für Liebe Zeit,
ich löste blitzschnell meinen Arm,
rief nein - Afrika ist mir zu weit.
Neulich traf ich nah der Szene,
am Nachmittag so gegen Drei,
eine Frau, ´ne dunkle Schöne,
die strahlte wie ein Tag im Mai.
Wir setzten uns in ein Cafe,
tranken Tee und aßen Torte,
sie lächelte wie eine Fee,
sagte wunderschöne Worte.
Ihre Augen sprachen Bände,
glitzerten so hell wie Sterne,
plötzlich nahm sie meine Hände,
flüsterte, - ich möchte gerne.
Bei mir zuhause ist es warm,
dort haben wir für Liebe Zeit,
ich löste blitzschnell meinen Arm,
rief nein - Afrika ist mir zu weit.
| Autor: Horst Rehmann am: 05.03.2010 |
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Deutsches Volk
(Die Ironie lässt grüßen)
Deutsches Volk, Du musst mehr sparen,
musst immer nur der Werbung glauben,
Dein Geld musst du nicht aufbewahren,
die Werbefirma wird´s schon rauben.
Deutsches Volk, Du musst mehr rennen,
musst wie Maschinen funktionieren,
fahr weiter aus, Deine Antennen,
dann wirst Du noch mehr konsumieren.
Deutsches Volk, Du hast Propheten,
Du hast Magnaten die Dich führen,
sie berauben Dich, Deiner Moneten,
und zeigen Dir des Abgrunds Türen.
Deutsches Volk, mach einfach weiter,
lass Dich wie Sklaven unterdrücken,
und werde keineswegs gescheiter,
vom Kanzleramt gibt’s gratis - Krücken.
(Die Ironie lässt grüßen)
Deutsches Volk, Du musst mehr sparen,
musst immer nur der Werbung glauben,
Dein Geld musst du nicht aufbewahren,
die Werbefirma wird´s schon rauben.
Deutsches Volk, Du musst mehr rennen,
musst wie Maschinen funktionieren,
fahr weiter aus, Deine Antennen,
dann wirst Du noch mehr konsumieren.
Deutsches Volk, Du hast Propheten,
Du hast Magnaten die Dich führen,
sie berauben Dich, Deiner Moneten,
und zeigen Dir des Abgrunds Türen.
Deutsches Volk, mach einfach weiter,
lass Dich wie Sklaven unterdrücken,
und werde keineswegs gescheiter,
vom Kanzleramt gibt’s gratis - Krücken.
| Autor: Horst Rehmann am: 03.03.2010 |
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Misshandlung
Jetzt bin ich erst drei Jahre alt,
werde ständig nur getreten,
in meinem Zimmer ist es kalt,
und die Herrschaft feiert Feten.
Sonntags darf ich auf den Spielplatz,
nachmittags von Zwei bis Vier,
man quält mich dort wie bei ´ner Hatz,
das ich fast den Verstand verlier.
Ich bekomme wenig Pflege,
meine Haut ist rau und faltig,
und wenn ich mich bewege,
schmerzt jeder Riss gewaltig.
Ständig werde ich misshandelt,
von früh bis spät und überall,
ringsherum bin ich verschandelt,
ich junger, armer Lederball.
Jetzt bin ich erst drei Jahre alt,
werde ständig nur getreten,
in meinem Zimmer ist es kalt,
und die Herrschaft feiert Feten.
Sonntags darf ich auf den Spielplatz,
nachmittags von Zwei bis Vier,
man quält mich dort wie bei ´ner Hatz,
das ich fast den Verstand verlier.
Ich bekomme wenig Pflege,
meine Haut ist rau und faltig,
und wenn ich mich bewege,
schmerzt jeder Riss gewaltig.
Ständig werde ich misshandelt,
von früh bis spät und überall,
ringsherum bin ich verschandelt,
ich junger, armer Lederball.
| Autor: Horst Rehmann am: 01.03.2010 |
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Mein Toaster
In meiner Küche steht ein Toaster,
das ist ein ganz modernes Ding,
ich sah ihn einst auf einem Poster,
das an der Wand im Laden hing.
Er gefiel mir sehr, von Anfang an,
sein Ausseh´n hat mich fasziniert,
ich kaufte ihn deshalb spontan,
das geb ich zu, ganz ungeniert.
Treu gedient hat er mir jahrelang,
tönte mir knusprig braunes Brot,
doch heut früh, mir wurde Angst und Bang,
das ganze Ding war glühend rot.
Das Brot flog raus, im hohen Bogen,
war nicht gebräunt, sondern verkohlt,
ich hab den Stecker schnell gezogen
und dann den Vorgang widerholt.
Drei mal hab ich es noch versucht,
dann gab es einen lauten Knall,
ich hab getobt und bös geflucht,
mein Toaster ward zum Feuerball.
Nun muss ich einen neuen kaufen,
gezwungenermaßen und recht bald,
entsorgen auch, den Trümmerhaufen,
mein Frühstücksbrot - bleibt vorerst kalt.
In meiner Küche steht ein Toaster,
das ist ein ganz modernes Ding,
ich sah ihn einst auf einem Poster,
das an der Wand im Laden hing.
Er gefiel mir sehr, von Anfang an,
sein Ausseh´n hat mich fasziniert,
ich kaufte ihn deshalb spontan,
das geb ich zu, ganz ungeniert.
Treu gedient hat er mir jahrelang,
tönte mir knusprig braunes Brot,
doch heut früh, mir wurde Angst und Bang,
das ganze Ding war glühend rot.
Das Brot flog raus, im hohen Bogen,
war nicht gebräunt, sondern verkohlt,
ich hab den Stecker schnell gezogen
und dann den Vorgang widerholt.
Drei mal hab ich es noch versucht,
dann gab es einen lauten Knall,
ich hab getobt und bös geflucht,
mein Toaster ward zum Feuerball.
Nun muss ich einen neuen kaufen,
gezwungenermaßen und recht bald,
entsorgen auch, den Trümmerhaufen,
mein Frühstücksbrot - bleibt vorerst kalt.
| Autor: Horst Rehmann am: 25.02.2010 |
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schnabelwetzer
wenn spinnen hinter spinnen spinnen ,spinen spinen spinen nach
wenn spinnen hinter spinnen spinnen ,spinen spinen spinen nach
| Autor: Lashiva am: 23.02.2010 |
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Flucht aus der Klapse (etwas zweideutig)
Endlich haben wir´s geschafft,
sind raus aus dieser Klapse,
Wärter haben´s nicht gerafft,
die Flucht gelang mit Strapse.
Doch in dieser freien Welt,
ist alles nicht so einfach,
es gibt vieles, das mich quält,
beste Freundin werde wach.
Wir haben nichts zum Essen,
spazieren blöd auf Gleisen,
ich bin bald so vermessen,
beiß hungrig hier ins Eisen.
Diese Schiene hier ist hart,
ich denk genau das Gleiche,
halte einfach durch und wart´,
es kommt bestimmt ´ne “Weiche“.
Endlich haben wir´s geschafft,
sind raus aus dieser Klapse,
Wärter haben´s nicht gerafft,
die Flucht gelang mit Strapse.
Doch in dieser freien Welt,
ist alles nicht so einfach,
es gibt vieles, das mich quält,
beste Freundin werde wach.
Wir haben nichts zum Essen,
spazieren blöd auf Gleisen,
ich bin bald so vermessen,
beiß hungrig hier ins Eisen.
Diese Schiene hier ist hart,
ich denk genau das Gleiche,
halte einfach durch und wart´,
es kommt bestimmt ´ne “Weiche“.
| Autor: Horst Rehmann am: 19.02.2010 |
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oder
der himmel voller sterne
die welt voll mit leben
so siehst du in die ferne
und siehst auf deinen wegen
den menschen den du suchst
der dich zum lachen bringt
mit dem du es versuchst
der mit dir das leben einklingt
genau das was du immer wolltest
genau das was du versuchen solltest
genau das was es für dich nur gibt
und genau das bedeutet: DU BIST VERLIEBT
der himmel voller sterne
die welt voll mit leben
so siehst du in die ferne
und siehst auf deinen wegen
den menschen den du suchst
der dich zum lachen bringt
mit dem du es versuchst
der mit dir das leben einklingt
genau das was du immer wolltest
genau das was du versuchen solltest
genau das was es für dich nur gibt
und genau das bedeutet: DU BIST VERLIEBT
| Autor: Anonym am: 03.02.2010 |
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Früh, so gegen Acht
Als ich heut früh, so gegen Acht,
die ersten Schritte hab gemacht,
blieb ich ganz unvermittelt steh´n,
mocht´ keinen Schritt mehr weitergeh´n,
Die Pillen, die ich eingenommen,
war´n offenbar schon angekommen,
von innen her wurd´ mir ganz heiß,
auf meiner Stirn stand kalter Schweiß.
Mir wurde plötzlich Angst und Bang,
spürte im Bauch so einen Drang,
hinzu kam noch ein arger Krampf,
mein Atem wurde heißer Dampf.
Ich wollt´ mich dann nach vorn bewegen,
doch meine Beine war´n dagegen,
da blieb mir nur noch abzuwarten,
um nach dem Krampf ins Bad zu starten.
Als ich dort glücklich angekommen,
war ich noch immer leicht benommen,
und zog, schon taumelnd mittlerweile,
die Hose aus, in aller Eile.
Den Rest muss ich hier nicht erzählen,
mir würden eh die Worte fehlen,
es lief perfekt, so nach dem Motto:
Schnell raus mit dir - du flotter Otto.
Als ich heut früh, so gegen Acht,
die ersten Schritte hab gemacht,
blieb ich ganz unvermittelt steh´n,
mocht´ keinen Schritt mehr weitergeh´n,
Die Pillen, die ich eingenommen,
war´n offenbar schon angekommen,
von innen her wurd´ mir ganz heiß,
auf meiner Stirn stand kalter Schweiß.
Mir wurde plötzlich Angst und Bang,
spürte im Bauch so einen Drang,
hinzu kam noch ein arger Krampf,
mein Atem wurde heißer Dampf.
Ich wollt´ mich dann nach vorn bewegen,
doch meine Beine war´n dagegen,
da blieb mir nur noch abzuwarten,
um nach dem Krampf ins Bad zu starten.
Als ich dort glücklich angekommen,
war ich noch immer leicht benommen,
und zog, schon taumelnd mittlerweile,
die Hose aus, in aller Eile.
Den Rest muss ich hier nicht erzählen,
mir würden eh die Worte fehlen,
es lief perfekt, so nach dem Motto:
Schnell raus mit dir - du flotter Otto.
| Autor: Horst Rehmann am: 28.01.2010 |
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Mein liber Härr Leerer
Auf einen blauen Brief, den der Sohn von der Schule mitbringt,
antwortet der Vater wie folgt:
Mein liber Härr Leerer
Härzlichen Dang für iren Brief,
in däm sie mir offen sagen,
mein Soon der had ein ages Tief,
sein deutsch is nich zu erdragen.
Dazu kan ich nur andworden,
deutsch fil ihm schon imer schwär,
er hads nich so mid Haubtworden.
un Tuworde mag er nich sär.
Ich sach imer, imer wider,
mein liber Junge les und schreib,
deine wilden Hibhoblider,
sin nur ferrügder Zeidverdreib.
Auch ich waar mal inner Schule,
hab imer fleissich deutsch gelernd,
un mid deiner Mudder Jule,
ligd unsre Fiehzuchd foll in Drend.
Mein liber Leerer Immaugen,
ich gäb ienen heud mein Word,
mid mein Soon wärd ich jätz paugen,
teglich drei Stunden, hir for Ord.
Rechdschreibung sol er nuun lärnen,
ich fersprächs, ich lärns dem Kleinen,
doch jätz mus ich mich endfärnen,
mus schnäll hin zu meinen Schweinen.
Hochachdungsfoll
der Fader fom Soon
Auf einen blauen Brief, den der Sohn von der Schule mitbringt,
antwortet der Vater wie folgt:
Mein liber Härr Leerer
Härzlichen Dang für iren Brief,
in däm sie mir offen sagen,
mein Soon der had ein ages Tief,
sein deutsch is nich zu erdragen.
Dazu kan ich nur andworden,
deutsch fil ihm schon imer schwär,
er hads nich so mid Haubtworden.
un Tuworde mag er nich sär.
Ich sach imer, imer wider,
mein liber Junge les und schreib,
deine wilden Hibhoblider,
sin nur ferrügder Zeidverdreib.
Auch ich waar mal inner Schule,
hab imer fleissich deutsch gelernd,
un mid deiner Mudder Jule,
ligd unsre Fiehzuchd foll in Drend.
Mein liber Leerer Immaugen,
ich gäb ienen heud mein Word,
mid mein Soon wärd ich jätz paugen,
teglich drei Stunden, hir for Ord.
Rechdschreibung sol er nuun lärnen,
ich fersprächs, ich lärns dem Kleinen,
doch jätz mus ich mich endfärnen,
mus schnäll hin zu meinen Schweinen.
Hochachdungsfoll
der Fader fom Soon
| Autor: Horst Rehmann am: 24.01.2010 |
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Zwillinge (Limerick)
Eine Blondine aus der Stadt Dillingen,
hat ein Problem mit ihren Zwillingen,
von dem Einen kennt sie den Vater,
von dem Anderen nicht,
jetzt geht sie zum Berater.
Eine Blondine aus der Stadt Dillingen,
hat ein Problem mit ihren Zwillingen,
von dem Einen kennt sie den Vater,
von dem Anderen nicht,
jetzt geht sie zum Berater.
| Autor: Horst Rehmann am: 23.01.2010 |
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