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Herbstgedichte für Kinder

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Grauer Morgen
Der Morgen blickt so traurig,
Sonnenschein hat sich versteckt,
die Nebelwand wirkt schaurig,
hat die Landschaft grau bedeckt.

Tropfen sammeln sich geschwind,
an meiner Herbstbekleidung,
ein Spaziergang wie ich find,
war eine Fehlentscheidung.

Ich mach kehrt und geh zurück,
es ist nass und viel zu kalt,
der November spielt verrückt,
Grund für mich zu sagen - Halt.

Autor: Horst Rehmann
am: 19.11.2009
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Herbsttag
Ich geh raus bei fünfzehn Grad,
leichter Nebel stört mich nicht,
überall auf Weg und Pfad,
bunte Blätter dicht an dicht.

Trauben, Beeren dunkelblau,
rote Äpfel im Geäst,
Gräser voller Morgentau,
Gartenlauben winterfest.

Laub wohin das Auge schaut,
Farbenpracht in Überfluss,
als Genießer sag ich laut,
dieser Herbsttag - ein Genuss.
Autor: Horst Rehmann
am: 05.11.2009
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Herbst
Ich gehe spazieren,
die Luft ist so lind,
zig Blätter flanieren,
gepustet vom Wind.

Der Herbst malt sie an,
in prächtigen Farben,
zeigt stets was er kann,
ist stolz und erhaben.

Ich sehe sein Treiben,
genieße die Pracht,
es ist zu beneiden,
der das einst erdacht.
Autor: Horst Rehmann
am: 30.10.2009
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Lisanne
es gab einmal die lisanne
die kletterte auf ne tanne
von dort fiel sie wieder runter
und trotzdem war sie noch putzmunter
als sie wieder oben war
drohte ihr plötzlich große gefahr
ein vogel kam von oben heran
lisanne schrie auf,und als sie dann
elendig und schlabbernd am haken hing
und beim fliegen letzte fallende blätter fing
machte die sonne,die blöde blende
das licht aus
und es gab ein schlechtes ende...
Autor: elle
am: 29.10.2009
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Nahender Herbst
Wenn leise erste Blätter schweben,
ganz sachte hin zur trocknen Erde,
dann wird der Herbst sich bald erheben,
mit seiner grauen Machtgebärde.

Anfangs zieht er farbenfroh durchs Land,
lässt Korn und Früchte kräftig reifen,
gold´ner Herbst wird er auch oft genannt,
doch Zugvögel die Flucht ergreifen.

Er wird Regen schicken wie auch Sturm,
und jeden Luftzug kälter machen,
in den Boden schickt er Maus und Wurm,
den morschen Baum zwingt er zum Krachen.

Sonnenschein verbannt er ins Exil,
das off´ne Meer bringt er zum Toben,
mit perfekt geplantem Kräftespiel,
hat er den Sommer bald verschoben.

Dann herrscht er über kahle Länder,
über dürres, blattloses Geäst,
wechselt noch häufig die Gewänder,
bis der Winter ihn verkümmern lässt.
Autor: Horst Rehmann
am: 10.10.2009
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Es naht der Herbst
Es naht der Herbst mit riesen Schritten,
verwandelt Grün in Gelb und Braun,
da hilft kein betteln und kein bitten,
Jahreszeit behauptet ihren Raum.

Sonnenstunden werden weniger,
warme Luft verlässt das Land,
Wolken ziehen niedriger,
es folgt ein breites Regenband.

Blätter fall´n herab in Scharen,
der Wind bläst kalt und manchmal scharf,
wo einst noch bunte Blumen waren,
liegt bald das Laub zum ewig´ Schlaf.

Niemand ändert diese Prozedur,
Sommer geht und Herbst beginnt,
ebenso macht´s uns´re Lebensuhr,
mit uns, die wir hier auf Erden sind.
Autor: Horst Rehmann
am: 10.10.2009
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Schöner Herbst, trauriger Herbst

Der Herbst ist da mit seinem Rauschen,
das wirbelnd, kühl und nass manch Baum entblößt.
Wer wollte jetzt danach nicht lauschen,
wenn gegen hartes Glas manch Nase stößt?

Der Herbst ist schön für all die Seelen,
zu denen Mensch und Los recht nobel sind.
Wenn einem Haus und Heil nicht fehlen,
dann darf man sich erfreun am Regenwind.

Der Herbst erweckt der Sehnsucht Klagen;
wohl dem, der sich verliebt und Wärme hat,
und wehe dem, der muss entsagen,
dem findet bunter Herbst im Leiden statt.
Autor: Arne Arotnow
am: 22.09.2009
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Abschied vom Sommer
Herbstgedicht von Norgi

Tropf,Tropf, Tropf,der Regen heut ans Fenster klopft.
Dunkle Wolken am Himmel stehen,,
wird der Sommer bald vergehen.
Munter fallen bunte Blätter nun vom Baum,
vorbei ist jetzt der Sommertraum.
Die, Blumen lassen hängen ihre Köpfchen und blicken traurig drein,
wo ist denn nur der Sonnenschein?
Ja langsam kommt der Herbst ins Land
und färbt für uns die Bäume bunt.
Der Wald wird wieder still und leise sein,
denn die Vögleine die dort sangen,
ziehen fort am Himmelszelt,
und fliegen schwirr, schwirr , schirr,
in ein wärmeres Quartier.
Ach ja was war der Sommer schön,
warum mußte er so schnell vergehen.
Aber laßt uns noch freuen der letzten Blumenpracht,
wenn auch die Sonne nicht mehr so lacht.
Denn jetzt kann man beim spazieren gehen,
auch hier noch manches andre sehen.
Frau Eichhorn auf dem Baume sitzt,
und sie schmeißt ganz munter,
Tannenzapfen runter,
und Herr Eichhorn ist ganz helle,
und bringt sie auf die schnelle,
zu unseren großen Eiche sie ist ein wenig hohl,
hier fühlt sich auch Frau Eichhorn wohl.
Hier haben sie sich gut versteckt,
für sich ein Winter Quartier entdeckt.
Drum sage ich zu allen genießt es wenn die Blätter fallen.
Denn bald schon wird es bitter kalt,
dann geht man nicht gern in den Wald.
Denn der Mensch und auch das Tier,
ist lieber doch im wärmeren Quartier.
Drum nutze noch die bunte Zeit,
denn der Winter ist nicht mehr weit.

Dieses Gedicht schrieb Euch Eure Norgi kiss
Autor: Norgi
am: 09.11.2008
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Herbst

Drachen, steigen hoch zum Himmel hoch,
fliegen im Wind,
schauen runter, wo die Menschen sind.

Oben, ganz weit oben
und noch höher,
gibt es Kronen aus Papier,
sind für die Menschlein gedacht,
doch die sehen sie nicht,
sie verstehen nicht, woraus sie gemacht.

Jeder, der eine Krone hat,
darf in die Tiefe gehen,
soweit er will und sehen kann.

Drachen, steigen hoch zum Himmel hoch,
fliegen im Wind
und suchen, wo die Menschen sind.

Petra Kusche 05.10.2007

Autor: Petra Kusche
am: 28.11.2007
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Grau
Ein duft von
schmerz
im Morgentau

Ereicht dein Herz
im tiefsten Blau

bevor du merkst
spürt es genau

es färbt der Herbst
die Seele grau.
Autor: Lisa
am: 20.11.2007
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