Herbstgedichte für Kinder
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Fortschritt
Fortschritt
Und wieder rauscht mein tiefes Leben lauter,
als ob es jetzt in breitern Ufern ginge.
Immer verwandter werden mir die Dinge
und alle Bilder immer angeschauter.
Dem Namenlosen fühl ich mich vertrauter:
Mit meinen Sinnen, wie mit Vögeln, reiche
ich in die windigen Himmel aus der Eiche,
und in den abgebrochnen Tag der Teiche
sinkt, wie auf Fischen stehend, mein Gefühl
Fortschritt
Und wieder rauscht mein tiefes Leben lauter,
als ob es jetzt in breitern Ufern ginge.
Immer verwandter werden mir die Dinge
und alle Bilder immer angeschauter.
Dem Namenlosen fühl ich mich vertrauter:
Mit meinen Sinnen, wie mit Vögeln, reiche
ich in die windigen Himmel aus der Eiche,
und in den abgebrochnen Tag der Teiche
sinkt, wie auf Fischen stehend, mein Gefühl
| Autor: R.M.R. am: 28.01.2012 |
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November
Nass die Wiese, grau das Land,
kalt der Wind, welk das Blatt,
kahl die Ranke an der Wand,
dichter Nebel, Regen satt.
So sieht der November aus,
trist und ohne Sonnenstrahlen,
überall, vor jedem Haus,
kalte, leere Blumenschalen.
Selbst der helle Mond, er blickt,
nur selten durch das Wolkenmeer,
Orte, wo sonst Leben tickt,
sind im November menschenleer.
Dieser Monat, kurz und knapp,
geht eiskalt vor, kennt kein Pardon,
darum stempelt man ihn ab,
als “Schmuddelmonat“ im Jargon.
Nass die Wiese, grau das Land,
kalt der Wind, welk das Blatt,
kahl die Ranke an der Wand,
dichter Nebel, Regen satt.
So sieht der November aus,
trist und ohne Sonnenstrahlen,
überall, vor jedem Haus,
kalte, leere Blumenschalen.
Selbst der helle Mond, er blickt,
nur selten durch das Wolkenmeer,
Orte, wo sonst Leben tickt,
sind im November menschenleer.
Dieser Monat, kurz und knapp,
geht eiskalt vor, kennt kein Pardon,
darum stempelt man ihn ab,
als “Schmuddelmonat“ im Jargon.
| Autor: Horst Rehmann am: 01.12.2011 |
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Herbstblatt
Ein Herbstblatt auf der Straße,
tanzt allein im Wirbelwind,
hebt ab aus jener Masse,
die von gleicher Farbe sind.
Es dreht sich stolz im Kreise,
graziös und wunderbar,
bewegt sich leicht und leise,
wie eine Ballerina.
Dann legt es sich hernieder,
auf den trockenen Asphalt,
ein Windstoß bläst es wieder,
hin - zum bunten Blätterwald.
Ein Herbstblatt auf der Straße,
tanzt allein im Wirbelwind,
hebt ab aus jener Masse,
die von gleicher Farbe sind.
Es dreht sich stolz im Kreise,
graziös und wunderbar,
bewegt sich leicht und leise,
wie eine Ballerina.
Dann legt es sich hernieder,
auf den trockenen Asphalt,
ein Windstoß bläst es wieder,
hin - zum bunten Blätterwald.
| Autor: Horst Rehmann am: 06.11.2011 |
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Halloween
Wildes Geschrei am Gartentor,
was geht denn dort heut Abend vor,
Geister, Hexen, Kürbisfratzen,
tanzen wild und machen Faxen.
Sie poltern grölend bis vors Haus,
der Nachbarn keift: Oh je, oh Graus,
ich halt´s nicht aus, lasst mich in Ruh.
Dann knallt er wild die Türe zu.
Macht kurz darauf auch wieder auf,
bringt Süßigkeiten mit, zu Hauf,
ist ganz plötzlich guter Dinge,
lauscht dem Krach und dem Gesinge.
Hebt einen Fratz empor und lacht:
Verzeih, ich hab nicht dran gedacht -
wenn Geister durch die Straßen zieh´n,
ist wieder einmal - Halloween.
Wildes Geschrei am Gartentor,
was geht denn dort heut Abend vor,
Geister, Hexen, Kürbisfratzen,
tanzen wild und machen Faxen.
Sie poltern grölend bis vors Haus,
der Nachbarn keift: Oh je, oh Graus,
ich halt´s nicht aus, lasst mich in Ruh.
Dann knallt er wild die Türe zu.
Macht kurz darauf auch wieder auf,
bringt Süßigkeiten mit, zu Hauf,
ist ganz plötzlich guter Dinge,
lauscht dem Krach und dem Gesinge.
Hebt einen Fratz empor und lacht:
Verzeih, ich hab nicht dran gedacht -
wenn Geister durch die Straßen zieh´n,
ist wieder einmal - Halloween.
| Autor: Horst Rehmann am: 31.10.2011 |
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Veränderung?
Wär ich ein Kranich
und könnte ich fliegen
flög ich vermutlich
heute nach Rügen
sässe am Meer
und fänd schnell heraus:
Ach,ists hier leer
fliegst besser nach Haus!
Wär ich ein Kranich
und könnte ich fliegen
flög ich vermutlich
heute nach Rügen
sässe am Meer
und fänd schnell heraus:
Ach,ists hier leer
fliegst besser nach Haus!
| Autor: Lara am: 30.10.2011 |
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Herbstbild
Der Herbst färbt nun den Blätterwald,
mit kunterbunten Farben,
und wenn die Sonne dazu strahlt,
wirkt er schon fast erhaben.
Sein Braun und Gelb und Violett,
gehüllt in Nebelschwaden,
erinnern an ein Himmelbett,
inmitten von Arkaden.
Wenn frischer Raureif es dann ziert,
durch glitzern noch veredelt,
dann ist das Bild perfekt kreiert,
und wird zu Recht bejubelt.
Der Herbst färbt nun den Blätterwald,
mit kunterbunten Farben,
und wenn die Sonne dazu strahlt,
wirkt er schon fast erhaben.
Sein Braun und Gelb und Violett,
gehüllt in Nebelschwaden,
erinnern an ein Himmelbett,
inmitten von Arkaden.
Wenn frischer Raureif es dann ziert,
durch glitzern noch veredelt,
dann ist das Bild perfekt kreiert,
und wird zu Recht bejubelt.
| Autor: Horst Rehmann am: 21.10.2011 |
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Herbst - keine Ahnung
'keine Ahnung' was der Herbst mir bringt,
ich weiß nur das ich darin versink.
Die Stille in den Morgenstunden,
da treibt der Nebel so seine Runden.
Die Blätter fallen langsam ab
das hab ich ziemlich satt.
Die ganze dunkle Stimmung,
das mach mir Lust auf ne Beziehung.
Und ich denke nur an dich,
bitte verlass mich nicht.
'keine Ahnung' was der Herbst mir bringt,
ich weiß nur das ich darin versink.
Die Stille in den Morgenstunden,
da treibt der Nebel so seine Runden.
Die Blätter fallen langsam ab
das hab ich ziemlich satt.
Die ganze dunkle Stimmung,
das mach mir Lust auf ne Beziehung.
Und ich denke nur an dich,
bitte verlass mich nicht.
| Autor: MiCHARLEENelle am: 21.10.2011 |
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Schleichender Herbst
Langsam schleicht der Herbst ins Land,
schickt Stürme und viel Regen,
Sommerzeit hat er verbannt,
um sein Farbkleid auszulegen.
Gerne mag er Braun und Gelb,
ebenso das fahle Grau,
mit dem Zauberwörtchen “welk“,
beendet er die Gartenschau.
Bäume macht er nackt und kahl,
schickt Vögel auf die Reise,
Nebelbänke bis ins Tal,
verteilt er still und leise.
Jedes Jahr treibt er dies Spiel,
lässt sich durch nichts vertreiben,
hat vor Augen nur ein Ziel,
bis zum Winter stark zu bleiben.
Langsam schleicht der Herbst ins Land,
schickt Stürme und viel Regen,
Sommerzeit hat er verbannt,
um sein Farbkleid auszulegen.
Gerne mag er Braun und Gelb,
ebenso das fahle Grau,
mit dem Zauberwörtchen “welk“,
beendet er die Gartenschau.
Bäume macht er nackt und kahl,
schickt Vögel auf die Reise,
Nebelbänke bis ins Tal,
verteilt er still und leise.
Jedes Jahr treibt er dies Spiel,
lässt sich durch nichts vertreiben,
hat vor Augen nur ein Ziel,
bis zum Winter stark zu bleiben.
| Autor: Horst Rehmann am: 19.09.2011 |
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Grauer Morgen
Der Morgen blickt so traurig,
Sonnenschein hat sich versteckt,
die Nebelwand wirkt schaurig,
hat die Landschaft grau bedeckt.
Tropfen sammeln sich geschwind,
an meiner Herbstbekleidung,
ein Spaziergang wie ich find,
war eine Fehlentscheidung.
Ich mach kehrt und geh zurück,
es ist nass und viel zu kalt,
der November spielt verrückt,
Grund für mich zu sagen - Halt.
Der Morgen blickt so traurig,
Sonnenschein hat sich versteckt,
die Nebelwand wirkt schaurig,
hat die Landschaft grau bedeckt.
Tropfen sammeln sich geschwind,
an meiner Herbstbekleidung,
ein Spaziergang wie ich find,
war eine Fehlentscheidung.
Ich mach kehrt und geh zurück,
es ist nass und viel zu kalt,
der November spielt verrückt,
Grund für mich zu sagen - Halt.
| Autor: Horst Rehmann am: 19.11.2009 |
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Herbsttag
Ich geh raus bei fünfzehn Grad,
leichter Nebel stört mich nicht,
überall auf Weg und Pfad,
bunte Blätter dicht an dicht.
Trauben, Beeren dunkelblau,
rote Äpfel im Geäst,
Gräser voller Morgentau,
Gartenlauben winterfest.
Laub wohin das Auge schaut,
Farbenpracht in Überfluss,
als Genießer sag ich laut,
dieser Herbsttag - ein Genuss.
Ich geh raus bei fünfzehn Grad,
leichter Nebel stört mich nicht,
überall auf Weg und Pfad,
bunte Blätter dicht an dicht.
Trauben, Beeren dunkelblau,
rote Äpfel im Geäst,
Gräser voller Morgentau,
Gartenlauben winterfest.
Laub wohin das Auge schaut,
Farbenpracht in Überfluss,
als Genießer sag ich laut,
dieser Herbsttag - ein Genuss.
| Autor: Horst Rehmann am: 05.11.2009 |
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