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Frühlingsgedichte - 2

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Lied des Regens
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Ich bin die silbernen Fäden, welche die Götter zur Erde senden;
die Natur fängt sie auf und schmückt sich mit ihnen.
Ich bin die kostbaren Perlen aus der Krone der Astarte;
die Tochter des Morgens raubte sie mir heimlich,
um die Felder zu zieren.
Ich weine, und es lächeln die Hügel, ich falle hinab,
und die Blumen richten sich auf.
Feld und Wolke sind Liebende, und ich bin ihr Bote,
bald lindere ich den Durst des einen, bald heile ich die Krankheit des anderen.
Die Stimme des Donners und das Schwert des Blitzes künden mein Kommen an,
aber am Ende meiner Reise erstrahlt am Himmel der Regenbogen.
So ist das irdische Leben; unter den Füßen der Materie beginnt es seinen Lauf,
und in den sanften Händen des Todes endet es.
Aus dem Herzen des Sees steige ich auf,
schwebe auf den Flügeln der Luft, bis ich meinen Garten entdecke,
dann falle ich herab, küsse die Lippen der Blüten
und umarme die Zweige.
Mit meinen Fingerspitzen klopfe ich sanft an die Fensterscheiben;
einfühlsame Geister lauschen vergnügt dieser geheimnisvollen Musik.
Ich vertreibe die warme Luft, der ich mein Leben verdanke, wie eine Frau,
die den Mann beherrscht, durch die Kraft, die sie von ihm empfing.
Ich bin ein Seufzer des Meeres, eine Träne des Himmels,
ein Lächeln des Feldes, ebenso wie die Liebe,
die ein Seufzer aus dem Meer der Gefühle ist,
eine Träne vom Himmel der Gedanken
und ein Lächeln vom Felde der Seele.


Autor: @)-,--;D
am: 08.02.2011
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Schöne Frühlingszeit
Der Kuss am Morgen süßt die Seele,
die Pflanzenwelt verlangt ihn auch,
drum lacht die Sonn aus gold´ner Kehle,
bringt Leben so in Baum und Strauch.

Der Himmel zeigt sein blaues Segel,
das neue Grün tanzt leicht im Wind,
es zeigt das Licht nach alter Regel,
das auch wir Menschen glücklich sind.

Die Stunden scheinen zu verweilen,
sie laden zum Genießen ein,
weil Tag und Nacht erst spät sich teilen,
reift ganz gewiss ein guter Wein.

Ein Wohlgefühl sprengt alle Ketten,
das junge Leben macht sich breit,
im weiten Land und auch in Städten,
herrscht nun - die schöne Frühlingszeit.
Autor: Horst Rehmann
am: 27.04.2010
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Haus Buche
Vier Mieter wohnen im “Haus Buche“,
es sind die reinsten Mietpiraten,
empfangen täglich zig Besuche,
beschmutzen Haus und Garten.

Tief im Keller wohnt Familie Maus,
nagt das ganze Jahr am Hungertuch,
alle rennen ständig ein und aus,
verbreiten einen muffigen Geruch.

Im ersten Stock, in Richtung Westen,
wohnt ein Zimmermann mit Namen Specht,
er will mit seinem hämmern testen,
wie weit es geht, das Mieterrecht.

Familie Eichhorn wohnt im zweiten Stock,
knabbert an Nüssen und an Samen,
mit ihrem üppig braunen Rock,
fällt sie hier völlig aus dem Rahmen.

Ein schwarzes Pärchen wohnt im Dach,
trägt ganz stolz den Namen Rabe,
die Beiden machen höllisch Krach,
bewachen krächzend ihre Habe.

Doch sobald des Sommers Lied ertönt,
sind alle Mietparteien weg,
für´s Quartier, da wurde nichts gelöhnt,
als Hinterlassenschaft bleibt Kot und Dreck.
Autor: Horst Rehmann
am: 05.03.2010
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Vorfrühlingszeit
Die Sonne blitzt etwas zaghaft,
zwischen den Wolken hervor,
noch fehlt ihr die richtige Kraft,
um zu öffnen, das Frühlingstor.

Der kleine Bach plätschert leise,
bastelt sein sandiges Bett,
nimmt Kiesel mit auf die Reise,
die tanzen im Wasser Ballett.

Die Vögel singen in Bäumen,
künden die Jahreszeit an,
den Lenz will keiner versäumen,
Instinkt lenkt ihr Dasein spontan.

Das erste Grün sprießt im Garten
der letzte Schnee taut dahin,
Lebewesen aller Arten,
spüren den Frühlingsbeginn.

Autor: Horst Rehmann
am: 23.02.2010
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Das ist er,der Frühling
Ich wusste nicht mehr wie schön der Frühling ist.
Blumenduft weckt in mir die Frühlingsgefühle.
Schmetterlinge erwachen zum neuen Leben.
Ich wusste nicht mehr wie schön der Frühling ist.
Vögel zwitschern ihre ersten Frühlingslieder.
Die Sonnenstrahlen wärmen den kalten Winterboden.
Ich wusste nicht mehr wie schön der Frühling ist.
Blumenduft weckt in mir die Frühlingsgefühle.
Autor: Anonym
am: 27.06.2009
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erwachen
Die Natur erwacht zu neuem leben - langsam still - wird sie sich erheben - aus dem dunklen des Winters - ihr einzges streben .. Der Morgentau es verkündet - sich der funke des Lebens neu entzündet - und mit den ersten warmen sonnen strahlen will nun der Frühling mit seinen frischen Farben prahlen.. Vorbei ist nun die zeit der Lethargie - er kommt mit voller kraft und Energie .. Das wunder des Lebens sich stets neu erfindet und sich seit je her zum Kreislauf verbindet.. Nun sei dir gewiss das alles was existiert das Resultat universeller liebe is - dazu das Bewusstsein der Erkenntnis und das verstehn - selbst wenn man mich prügelt - ich kann und will hier keinen Zufall mehr sehn .. Denn so stehts in allen alten Schriften geschrieben - es wird sich entwickeln bist du fähig zu lieben- der Herr hats gegeben und er wird es auch nehmen - drum sollte es sein unser einzges streben - uns selbst zu erkennen und gegenseitig ergänzen denn nur das erhöht die Chancen auf gute Tendenzen .. Und eins ist mal kla und nicht zu bestreiten - im Universum besteht alles aus zwei Seiten die sich ergeben aus einer machtvollen Einheit - die göttliche Wahrheit und wahrhafte Reinheit !
Autor: moebius
am: 24.06.2009
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Der Frühling
Der Frühling ist Himmelblau
Der Winter ist Himmelgrau,
Aber der Winter ist so weit
Der Frühling ist schon bereit.

Die Blättern sind Blattgrün
Und die Blumen blühen.
Die ersten boten sind schon da
Die vögel zwitschen tralala

Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
Im goldnen Sonnenschein.

Die Kinder wollen im Sonneschein spielen
und in Gras und Blumen liegen
Autor: Anonym
am: 06.05.2009
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Frühling
Es blühet die Narzisse,
und auch das grüne Gras.
Es duftet die Melisse,
es springt umher der Has´.

Die Biene summet leis,
die Sonne lacht uns zu.
Draußen ist es heiß,
auf der Wiese grast die Kuh.

Wir laufen in die Natur,
und alle Vögel singen Lieder.
Wir achten erst gar nicht auf deie Uhr,
der Frühling, der kehrt wieder.
Autor: J.K.
am: 23.04.2009
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Nun will der Lenz uns Grüßen




Nun will der Lenz uns grüßen
Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Wiesen sprießen
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide
zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt;
drum auf zum frohen Springen,
die Reis' ist Goldes wert.
Hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid!
Heija, nun hat uns Kinden
ein End all Wintersleid.

Volkslied

Zurückzuführen möglicherweise auf
Neidhart von Reuental (um 1210 - 1240)


Autor: Anonym
am: 20.04.2009
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Der Frühling ist gekommen
Der Lenz ist da und füllt die Lüfte
mit frischem Hauch der schönsten Düfte.
Wie zaubernd neu das Land mit Grün bedeckt –
der Lenz! Er hat das Leben auferweckt.

Wenn Vögel reger wieder singen,
spornt an der Lenz zu neuen Dingen.
Wohl dem, der zarte Bande knüpfen kann,
den doppelt lacht die Frühlingssonne an.
Autor: Arne Arotnow
am: 15.04.2009
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